
Soma & Klang

Yoga & somatische Praxis
Unser Körper ist mehr als etwas, das wir haben. Er ist ein lebendiger, beseelter Ort, an dem wir ankommen dürfen. In der somatischen Praxis und im Yoga geht es nicht darum, eine Form zu erreichen, sondern darum, zu spüren, was gerade da ist.
Yoga - eine alte Weisheit der Verbindung
Das Wort Yoga stammt aus dem Sanskrit und geht auf die Wurzel yuj zurück:
verbinden von Körper, Atem und Geist und darüber hinaus die Verbindung mit etwas Größerem, das uns trägt.
Vor rund 2000 Jahren fasste der indische Gelehrte Patanjali dieses Wissen in den Yoga Sutras zusammen. Er beschreibt einen achtgliedrigen Weg, zu dem der achtsame Umgang mit uns selbst und den anderen gehört, aber auch Körperhaltungen, Atemlenkung, Rückzug der Sinne, Konzentration und Meditation.
Die Körperhaltungen, die Asanas, sind also nur ein Teil eines viel weiteren Weges.
Das Hatha Yoga, aus dem viele heutige Stile hervorgegangen sind, rückte später den Körper als Tor zur inneren Erfahrung in den Mittelpunkt. Der Körper wird dabei nicht überwunden, er wird zum Tempel und zum Weg.
Warum Yoga heute so gut tut
In einem Alltag, der oft von Tempo, Bildschirmen und Erwartungen geprägt ist, schenkt Yoga einen Gegenpol.
Wir bewegen uns bewusst, atmen tiefer und richten die Aufmerksamkeit nach innen.
Viele Menschen erleben dabei mehr Beweglichkeit, Kraft und Gelassenheit. Vor allem entsteht etwas, das im Alltag leicht verloren geht: ein freundlicher, ehrlicher Kontakt zu uns selbst.
Somatik - den Körper von innen erleben
Soma ist griechisch und meint den lebendigen Körper, so wie wir ihn von innen erfahren. Daher stammt auch der Name SOMA & Klang.
Der Begriff Somatik wurde in den 1970er-Jahren von dem Philosophen und Bewegungspädagogen Thomas Hanna geprägt. Er beschreibt Ansätze, bei denen nicht das Aussehen einer Bewegung zählt, sondern das innere Erleben.
In der somatischen Praxis bewegen wir uns achtsam und neugierig. Wir spüren, wo Spannung sitzt, wo Weite entsteht und wie sich der Körper von selbst neu ordnen möchte. Alte gewohnte Muster dürfen sich lösen,
sanft und ohne Druck.
Wo Yoga und Somatik sich begegnen
Yoga bringt die Tiefe einer alten Tradition mit, die Somatik eine feine, moderne Achtsamkeit für das innere Erleben.
Zusammen entsteht eine Praxis, die nicht nach Perfektion fragt, sondern nach Wahrnehmung: Wie fühlt sich das gerade an?
Nicht jeder Tag fühlt sich gleich an. Manchmal braucht es Kraft und Fluss, manchmal Ruhe und Halt.
Deshalb gibt es hier verschiedene Wege, die sich nach deinem Rhythmus richten.
Lange gehaltene Haltungen nah am Boden. Eine stille Praxis für Faszien, Gelenke, Gewebe und Geist. Ein Raum für Rückzug und Hingabe.

Langsame, achtsame Bewegungen, die die Wahrnehmung von innen verfeinern. Der Körper findet zurück zu seiner natürlichen Beweglichkeit.

Atem und Bewegung im Fluss. Kraftvoll und zugleich achtsam, für Tage, an denen Energie in Bewegung kommen möchte.